Die Armut lebt unter uns

 

Gut getarnt in der Anonymität einer Stadt starten Menschen täglich aufs Neue in den Kampf ums Überleben. Von der Gesellschaft belächelt, verstecken sich viele hinter ihrem Leid. Die Freude und Dankbarkeit, die unsere Hilfen hierbei entlohnen, stärken uns, weiter die Finger in offene Wunden zu legen.

Nach einer kurzen Überprüfung der Bedürftigkeit, starten wir schnell mit ideellen und finanziellen Zuwendungen.

 

Einen besonderen Stellenwert erhalten seit dem letzten Winter Obdachlose mit ihren Hunden. Nachdem Vierbeinern das Asyl verwehrt wurde, schafften wir Notunterkünfte für Menschen und Tiere. Ob Kleinbus, Garage oder Scheune- alles ist besser als bei Minustemperaturen im Freien zu schlafen. Immer wieder musste dabei unser Handeln vor der „wohlbehüteten Gesellschaft“ verteidigt werden. Sollte es Corona zulassen, könnte im kommenden Winter auf Hotels und Pensionen ausgewichen werden. 

 

Trügerische Idylle – für Arme gibt es kein Paradies

 

 

 

 

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